Drei Oldies mit viel Potenzial |
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Tschechien will 2012 an alte Erfolge anknüpfen, angeführt von den erfahrenen Čech, Rosický und Baroš. Doch wie der Weg an die EM zeigte, rufen die Spieler nicht immer ihr ganzes Können ab. In der Quali nicht immer überzeugend Tschechien startete schlecht in die Kampagne zur EM 2012 und verlor in der mit nur fünf Teams kleinsten Quali-Gruppe das erste Spiel zuhause gegen Litauen 0:1. Doch bereits in der zweiten Partie konnte die Mannschaft wieder Boden gut machen, indem der direkte Konkurrent um Platz zwei hinter Spanien, Schottland, mit 1:0 besiegt wurde. Die Partien gegen den aktuellen Europa- und Weltmeister Spanien gingen erwartungsgemäss verloren, doch dank eines 2:2-Unentschiedens gegen Schottland im drittletzten Spiel konnte die Playoff-Qualifikation perfekt gemacht werden. Allerdings war der Kampf um den zweiten Platz eine enge Kiste, das wichtige 2:2 in der Auswärtspartie erzielte Michal Kadlec erst in der 90. Minute durch einen umstrittenen Elfmeter – Stürmer Jan Rezek gab später zu, dass der Verteidiger ihn nicht gefoult hatte. In den beiden Playoff-Partien traf Tschechien dann auf Underdog Montenegro, gewann zunächst zuhause überzeugend 2:0 und dann auswärts mit 1:0. Letztendlich kann man aber behaupten, dass der Weg Tschechiens an die EM einer der einfacheren war und das Team in der Quali nicht immer die besten Auftritte zeigte. Mit 15:6 Toren in zehn Spielen auf dem Weg zur EM wird schnell klar, dass die Tschechen vor allem den ergebnisorientierten Defensivfussball pflegen. Gegen kleine Gegner wie Liechtenstein erzielte das Team nicht viele Tore, auf der anderen Seite erhielt man aber auch in zwei Partien gegen Spanien «nur» vier Gegentore. Eine starke Mittelachse Die Nationalelf Tschechiens baut sich um eine starke Mittelachse mit Torhüter Petr Čech, Mittelfeldspieler Tomáš Rosický und Stürmer Milan Baroš auf. Die drei erfahrenen Spieler bringen es zusammen auf über 200 Länderspiele und waren alle auch schon 2004 dabei, als das Team bis ins EM-Halbfinale vorstiess. Im Tor ist eben genannter Čech gesetzt, er ist immer noch ein absoluter Weltklasse-Torhüter und könnte in der Gruppenphase ein entscheidender Faktor für den einen oder anderen Punktegewinn sein. In der Verteidigung setzt Coach Bílek oft auf ein Bundesliga-Trio mit Zdeněk Pospěch, Roman Hubník und Michal Kadlec. Neben ihnen dürfte Tomáš Hübschman gesetzt sein. Im Mittelfeld geben ganz klar Jaroslav Plašil und Tomáš Rosický den Ton an. Plašil übernimmt dabei eher den defensiveren Part, während Rosický, der sich in der abgelaufenen Saison oft in guter Form zeigte, für die Kreativität nach vorne zuständig ist. Im Sturm vorne ist der unumstrittene Star Milan Baroš. Er erzielte in bisher sechs EM-Spielen fünf Tore, gilt aber als extrem verletzungsanfällig. Alternativen zu ihm hat Michal Bílek, allerdings fehlt ein echter Torjäger. Im Team schlummert Potenzial Vergleicht man die Mannschaft Tschechiens mit den anderen Teams der Gruppe A, hat man das Gefühl, die Tschechen spielen locker um den Viertelfinal-Einzug mit. Bìlek verfügt über viele Spieler von internationaler Klasse, viele davon waren bereits 2004 dabei, als die Mannschaft bis ins EM-Halbfinale vorstiess. Seit damals präsentiert sich Tschechien aber eher unauffällig. An der WM 2006 sowie an der EM 2008 musste beide Male nach den Gruppenspielen die Heimreise angetreten werden, die Qualifikation für die WM 2010 gelang nicht. Und auch in der Quali zur diesjährigen EM waren die Leistungen oft eher durchschnittlich. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass im tschechischen Team eine Menge Potenzial schlummert. Nur sind die Spieler nicht imstande, dieses abzurufen, beziehungsweise fehlt irgendetwas, um auch mal wieder ein vermeintlich stärkeres Team ärgern zu können. Prognose Hier erfährst du alles über die Gruppe A! |
Hermann Burgermeister ist die Seele des FC Zürich. kurzpass.ch erzählt er, warum er seinen Club lieber im Hardturm spielen sähe, weshalb er Waschmittel im Denner kauft und wie er die Gunst der Fans gewonnen hat.
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