Nach GC-FCL: Ianus Wechsel hängt nur noch vom Geld ab

Die Grasshoppers haben diese Saison nur einen Knipser. Auch gestern sorgte vor allem Emeghara für die Musik im Sturm der Hoppers. Sforza hat deswegen die Fühler nach dem Luzerner Ianu ausgestreckt. Der sass beim 0:1 nur verletzt auf der Tribüne.

Goalie Bürki war bis vors Luzerner Tor gerannt, als Daniel de Ridder den Ball ein letztes Mal in die Mauer drosch. Die 94. Minute war bezeichnend für den Samstagabend der Hoppers. Genau wie Stahels zu einfaches goldenes Tor. Und die gefühlt 50 Szenen, als Hakan Yakin sich wohl wie ein Boxer ohne Gegner fühlte. Hinten fünf Meter aus Gastfreundschaft, vorne harmlos.

«Wir hatten anfangs zu grossen Respekt vor seinem Namen», versuchte Michael Lang nach dem Spiel Yakins Narrenfreiheit zu erklären. «Nach 20 Minuten fingen wir uns dann.» Diese Feststellung war Eigenwerbung, denn Lang wurde in der 26. Minute für den verletzte Abrashi eingewechselt. Er war fortan der beste Mann der Gastgeber.

GC ohne Plan

Diese spielten denn auch verbessert, aber immer noch wenig erfolgreich. Nach dem Offensivspektakel in Genf kamen sie während der letzten halben Stunde zu nur einer Möglichkeit. FCL-Hüter Zibung wehrte Feltschers Flatterball aus 30 Metern nach vorne ab, niemand erbte. Die Leuchten agierten sonst abgeklärt, der Rekordmeister planlos.

So überrascht nicht, dass Coach Sforza sich nach weiteren Offensiven umsieht. Er traf sich vergangene Woche mit Christian Ianu, der die Partie heute von der Tribüne aus mitverfolgte. «Ich will, GC will, Luzern will», sagte der Rumäne zu kurzpass.ch. «Es hängt nur noch vom Geld ab.» Ob die Grasshoppers nach ihrer Transfer-Orgie im Sommer den nötigen Batzen noch lockermachen können? Das Luzern Spiel hat die Dringlichkeit dazu aufgezeigt.

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