Siegen und siegen lassen |
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Veroljub Salatic schiesst GC überraschend zum Sieg gegen YB. Die Young Boys müssen sich vorwerfen lassen, im gegnerischen Strafraum zu wenig entschlossen agiert zu haben. Penaltykiller Irgendwie kam es für die YB-Fans nicht überraschend, als Veroljub Salatic in der 83. Minute den Ball im Tor von Marco Wölfli unterbrachte. Zuvor hatten beide Mannschaften einen Penalty verschossen oder, positiv ausgedrückt, beide Torhüter hatten einen Elfmeter gehalten. Roman Bürki, der letzte Woche mitverantwortlich für die Niederlage gegen Sion war, antwortete mit einer überzeugenden Vorstellung auf die aufkommende Kritik. Ein sicherer Torhüter ist immer eine gute Voraussetzung für einen Sieg, doch natürlich braucht es jemanden der Tore schiesst. Bei YB konnte sich niemand auszeichnen und bei GC war es auch nicht gerade der Goalgetter schlechthin, der schliesslich reüssierte. Veroljub Salatic, der Rückkehrer, hat sich bei einem Freistoss der Bewachung der YB-Defensive entzogen und führte mit dem Kopf aus. YB gelang es nicht zu reagieren, auch nicht als sich nach Alain Nef noch Torhüter Wölfli in die offensiven Bemühungen einschaltete. Salatic, der Mann für das Grobe und für das Tor Es sei ein rechtes Stück Arbeit gewesen, verkündete Matchwinner Salatic nach dem Spiel. In der ersten Halbzeit fiel dieser eher durch rüde Fouls, als durch offensive Aktionen auf. Dass der Captain einen sehr grossen Wert für die Grasshoppers hat, war nicht zu übersehen. Nachdem er zugestimmt hatte, dass dieser erste Sieg sicher wichtig sei, forderte er, an der Offensive zu arbeiten, da sie zu wenige klare Chancen gehabt hätten. Auf die Frage, wieso nicht er den Penalty schoss, erzählte er, dass Nassim Ben Khalifa die Nummer eins sei, wenn es um Penaltys ginge. So werde dieser auch das nächste Mal den Elfmeter treten. Ben Khalifa brauche Zeit nach den schwierigen Jahren. «Wenn er das Tor gemacht hätte, wäre es für ihn eine Erlösung gewesen.» Moreno Costanzo, der auch vom Elfmeterpunkt aus scheiterte und dem ein Erfolgserlebnis sicher gut tun würde sagte: «Ich nehme die Schuld auf mich, den Penalty hätte ich machen müssen.» Wieso nicht er geschossen habe, wurde Christoph Spycher, der an Stelle von Michael Silberbauer im defensiven Mittelfeld agierte, gefragt. Dieser erklärte, dass er im Testspiel auch verschossen hätte und die Abmachung sei, dass derjenige, der sich sicher fühle, den Ball nähme um zu schiessen. Verdientes Glück Auf Seiten GCs betonten die Spieler die Ausgeglichenheit des Spiels. «Mit einem 1:1 nach Hause zu gehen, hätte mich sicher nicht enttäuscht», so der Torschütze. Dennoch bezeichnete er den Sieg nicht als glücklich, sondern als verdient. Mehr als dem Gegner müssen die Young Boys die Niederlage sich selber zuschreiben. Sie hatten mehr Spielanteile (wie Bürki zugab) und spielten recht ansehnlich ̶ bis an die Strafraumgrenze der Zürcher. «Die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlt, das ist nervend.», regte sich Marco Wölfli auf. Als er den Penalty gehalten hatte, habe er gedacht, dass dies der Mannschaft einen Aufschwung geben würde. Positiv wollten die Berner bleiben; so auch Trainer Martin Rueda, der sah, dass die Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht habe, obwohl sie verloren haben. Rueda hatte einiges umgestellt im Gegensatz zum ersten Spiel: «Ich denke die Mannschaft, die heute auf dem Platz stand, war gut, hat Dampf machen können. Ich denke nicht, dass es ein Selbstfindungsprozess war.» Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass vor allem die Offensive sich noch nicht gefunden hat. Offensivarbeit An der Offensive müssen beide Teams arbeiten: YB hatte mehr Chancen, schoss aber kein Tor und GC hatte wenige klare Chancen und traf dennoch. Viele Hoffnungen ruhen in Bern auf der Europa League. Ein Erfolg gegen Zimbru Chisinau am Donnerstag «könnte die Mannschaft zusammenwachsen lassen», sagte Christoph Spycher. Auf GC wartet der grosse FC Basel. Gegen Mannschaften wie Basel und YB müsse man immer 100% geben, weiss Bürki, doch im Spiel gestern habe Basel nicht überzeugt. Und vielleicht folgt für die Hoppers nach dem ersten ja sogleich der zweite Streich.
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Er ist eine deutsche Fernsehlegende mit Kultstatus. Im Interview mit kurzpass.ch rechnet Waldemar Hartmann mit der ARD ab, spricht über die Steueraffäre um Uli Hoeness und lobt seine Wahlheimat Chur.
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