Video der Woche: Emeghara exklusiv

Innocent Emeghara gelingt momentan alles: Vom Chancentod zum Nati-Stürmer, von der Challenge League in die Ligue 1 – und heute auch noch Hauptdarsteller in unserem «Video der Woche».

Vor 2 Jahren zu Winterthur

Wer kannte in der Schweiz vor zwei Jahren den Namen Innocent Emeghara? Niemand. Abgesehen wohl von ein paar FCZ-Fans, die im klubeigenen Fanshop vom freundlichen Nigerianer eine 150 Franken teure Jacke aufgeschwatzt bekamen. Dort arbeitete Emeghara nämlich während seiner vierjährigen Berufssportlerlehre und bewies sich laut Aussage seines Chefs als regelrechtes Verkaufstalent.

Fussball spielte er damals jedoch beim FC Winterthur in der Challenge League. Hier wollte man ihn etwas genauer kennenlernen, weshalb sich die Macher des Podcasts «Schützi-TV» einen Tag lang an die Fersen des blitzschnellen Stürmers hefteten. Heraus kam ein gut gemeintes, sehr amüsantes Video über den jungen Inno, das alles beinhaltet was den gemeinen Hollywood-Fan beeindruckt: Spektakuläre Aufnahmen in der Zürcher S-Bahn, rasante Szenen auf provinziellen Fussballplätzen, exklusive Einblicke in Emegharas Schlafzimmer (wo Obamas Konterfei gleich neben demjenigen Lionel Messis hängt) und als Höhepunkt des Ganzen sogar ein Flammeninferno in der WG-Küche.

Sein Herz schlägt für …

Zudem plaudert der Afrikaner offen aus dem Nähkästchen. Zum Beispiel über seine ersten Erfahrungen in der Schweiz – «Isch huere kalt gsi!» –, seine Zukunftspläne – «Ich glaub scho, dass ich es bizli … kei Ahnig … Potenzial han …» – oder über den Verein seines Herzens: «Mis Herz isch eifach für de Verein wonich jetz spile.» Eine weise Aussage, wechselte Innocent Emeghara doch im Jahr darauf vom FCZ-Fanshop kurzerhand über die Geleise ins Sturmzentrum der Grasshoppers, wo sein kometenhafter Aufstieg begann.

Und nun also schlägt Innos Herz für den FC Lorient. Auch wenn der sportliche Sinn dieses überraschend schnellen Wechsels hinterfragt werden darf, soll an dieser Stelle das Fazit aus dem «Schützi-TV»-Podcast unterstrichen werden: «Er isch eifach en geile Typ, de Inno!»

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Kommentare  

 
#1 2011-09-18 16:16
Seine Aussage:

Mein Herz schlägt für den Verein wo ich spiele! = Ich bin geldgeil!

Scheiss Inno!
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Seit zehn Jahren kaum zu stoppen

Der FC Basel dominiert die Meisterschaft seit einem Jahrzehnt. kurzpass.ch blickt auf die erfolgreichsten Jahre der Clubgeschichte zurück.

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