YB: Testspiel und Transfergeflüster

Im ersten Spiel des neuen Jahres fehlten bei YB nach wie vor die Tore. Auch beim mageren 2:1 gegen Erstligist Solothurn wollte das Runde fast nicht ins Eckige. Marco Schneuwly stand in der Startformation – und steht beim FC Thun auf der Wunschliste.

Ein eiskaltes Spiel

Es war kalt. Sehr kalt. Die Sonne schien in Solothurn, doch ein eisiger Wind wehte den 650 Zuschauern ins Gesicht. Auch das Dargebotene erwärmte sie nicht allzu sehr. Der Match endete 2:1 für YB. Wie in der Vorrunde war auch im ersten Spiel des Jahres 2012 das Treffen des Tores das Problem bei den Gelb-Schwarzen. Das Eckballverhältnis sprach eine deutliche Sprache: 20:1 für die Berner. «Wir hätten sicher ein paar Tore mehr machen können und müssen. Aber im Grossen und Ganzen ist es wichtig gewesen, den ersten Match zu gewinnen», sagte Marco Schneuwly nach dem Testspiel gegen den Erstligisten FC Solothurn. Er stand, wie auch andere Spieler, die in der Vorrunde nicht oft zum Zuge gekommen sind, in der Startformation. Dass die Vorrunde nicht optimal abgeschlossen werden konnte, müssen die Spieler vergessen können, meinte Schneuwly: «Man muss nach vorne schauen und die Vorbereitung nutzen, so dass man bereit ist für den Rückrundenstart.» Die erste Woche der Vorbereitung ist nicht die lockerste und deshalb war bei den Spielern eine gewisse Müdigkeit vorhanden.

Bleibt er oder geht er?

Die neuen Spieler, Alexander Gonzalez und Josef Martinez, waren «in Zivil» anwesend. Die beiden sind bisher die einzigen Zuzüge, die der BSC vermelden konnte. In der Winterpause überschlagen sich die Transfergerüchte in der Presse. Es wird viel spekuliert und viel geschrieben. An einem Tag ist ein Spieler schon fast verkauft, am nächsten heisst es, dass er bleibt. «Es ist jeden Winter und jeden Sommer dasselbe. Wir sind uns das eigentlich schon gewohnt», erklärt Schneuwly. Über irgendetwas müssten die Medien halt auch im Januarloch berichten. Jedenfalls hat bis jetzt noch kein Spieler das Team verlassen. Auslaufmodelle wie zum Beispiel Emiliano Dudar sollen abgeschoben werden, alle anderen sollen bleiben, auch wenn sie weiterhin bloss dekorativ auf der Ersatzbank sitzen. Die Gerüchte, dass Marco Schneuwly zum FC Thun wechseln wird, haben sich jedoch noch nicht gelegt. Er selbst äussert sich gegenüber kurzpass.ch nur vage: «Es ist sicher kein Geheimnis, dass Thun Interesse hat. Es wird sich zeigen, was noch passiert mit YB. Ich habe noch einen Vertrag bis im Sommer. Es ist wirklich schwer zu sagen, jetzt ein klares Statement abzugeben, was passieren wird.»

Gesucht: Tor!

Bei YB lautet die Devise: kaufen und nicht verkaufen. So wurde mit der Verpflichtung von Martinez und Gonzalez bereits Geld in die Zukunft investiert. Was immer noch fehlt, ist eine offensive Unterstützung für die Gegenwart. Diese dürfte wiederum einiges kosten. Doch woher kommt das Geld, wenn keine Spieler verkauft werden?

Egal, wer kommt oder geht: YB steht noch einige Arbeit bevor bis zu Beginn der Rückrunde. Lektion Nummer 1, die verinnerlicht werden muss: Tore schiessen macht Spass!

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Der FC Basel dominiert die Meisterschaft seit einem Jahrzehnt. kurzpass.ch blickt auf die erfolgreichsten Jahre der Clubgeschichte zurück.

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