EM-GESCHICHTEN



Die etwas andere EM-Elf

Dienstag 18. Juni 2013   

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Die Europameisterschaft ist am Sonntag mit dem Titelgewinn der Spanier zu Ende gegangen. kurzpass.ch präsentiert die EM-Elf der positiven Turnier-Überraschungen. Mit dabei auch der alte, traurige Mann bei den Italienern: Andrea Pirlo.

 

Expertenrunden zum Davonlaufen

Dienstag 18. Juni 2013   

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Unvorbereitet, langweilig, inkompetent – viele Experten, die uns die Euro näherbringen wollen, taugen nichts. Doch es gibt Ausnahmen, zum Beispiel das österreichische Fernsehen.

 

Trotz starker Junioren noch kein Vollerfolg

Dienstag 18. Juni 2013   

Portugals A-Nationalmannschaft erreichte erst einmal, nämlich 2004 ein Endspiel einer EM- oder WM-Endrunde. Am Turnier in Portugal waren gerade noch einige Akteure von Portugals «goldener Generation» dabei. Zu dieser gehörten Luis Figo, Rui Costa, João Pinto und viele andere. Halt eben all jene Spieler, die um die 90er-Wende mit den portugiesischen Junioren-Auswahlen einen Erfolg am anderen feierten. Doch während Portugal auf Junioren-Ebene Titel am Laufmeter sammelte und mehrere Male in WM- und EM-Endspielen stand, konnten die Spieler die hohen Erwartungen später nicht erfüllen. Nach der bitteren Final-Niederlage gegen Griechenland mussten dann auch die letzten Spieler der goldenen Generation ihre Nationalmannschaftskarriere ohne Titelgewinn beenden. Kleiner Trost für die Zukunft: Die U20 Portugals erreichte vor einigen Monaten das Finale der WM in Kolumbien.Vierfacher Torschütze am Turnier war Nélson Oliveira, der im Februar sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab und an dieser EM im Kader steht. Auch die nächste portugiesische Spielergeneration scheint also vielversprechend zu sein.

 

Rooneys Versagen

Dienstag 18. Juni 2013   

Gegen die Ukraine griff England-Stürmer Wayne Rooney an der EM zum ersten Mal ins Geschehen ein. Trainer Hodgson musste in den ersten beiden Partien auf die Sturmspitze verzichten, da der Rüpel im letzten Quali-Spiel gegen Montenegro mal wieder vom Platz gestellt wurde. Blickt man auf Rooneys bisherige Endrunden-Teilnahmen zurück, könnte man fast das Gefühl bekommen, der sonst so aggressive Stürmer hätte ein bisschen Angst vor einer erneuten Endrunden-Teilnahme, denn bisher wusste Rooney an grossen Turnieren nur selten zu überzeugen:

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An der EM 2004 spielte Rooney noch auf beachtlichem Niveau und schoss sich durch je zwei Tore in der Vorrunde gegen die Schweiz und Kroatien in die Herzen der Fans. Im Viertelfinale gegen Portugal musste der Stürmer nach 27 Minuten und dem ersten Mittelfussbruch seiner Karriere jedoch ausgewechselt werden, sein Team verlor das anschliessende Elfmeterschiessen.

An der WM 2006 fing die Leidensgeschichte von Wayne Rooney schliesslich an. Erst im Frühling hatte er sich abermals den Mittelfuss gebrochen, wurde aber bis zur WM rechtzeitig fit und fuhr mit dem Team nach Deutschland. Im ersten Gruppenspiel noch auf der Reservebank, stand er in allen folgenden Partien auf dem Platz. Allerdings gelang Rooney weder ein Tor noch eine Vorlage, und im Viertelfinale gegen Portugal musste er wieder vorzeitig das Feld verlassen – allerdings, weil er nach einer guten Stunde und einem Tritt in das Gemächt von Ricardo Carvalho vom Platz gestellt wurde. Sein Team hielt zu zehnt das Unentschieden, schied dann aber eine gute Stunde später erneut im Elfmeterschiessen aus.

Für die EM 2008 konnte sich England nicht qualifizieren. Auch wegen Rooney, der in sechs Quali-Spielen in der Startelf stand, aber nur zwei Tore erzielte und oft enttäuschend spielte.

An der WM 2010 knüpfte Rooney dann nahtlos an die Leistungen des Turniers vor vier Jahren an. Der Stürmer stand in allen vier Partien Englands über die volle Spielzeit auf dem Feld, doch dem vermeintlichen Superstar gelang weder ein Tor noch eine Vorlage, und vor allem gegen Algerien und Deutschland zog Rooney einen rabenschwarzen Tag ein.

 

Stimmen von der EM: Ein Schwede berichtet aus Kiew

Dienstag 18. Juni 2013   

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kurzpass.ch ist wie immer nahe am Geschehen und bei den Fans – auch während der EM. Vor dem letzten Spieltag der Gruppe D berichtet heute ein schwedischer Fan direkt aus Kiew über das Leben in der Ukraine am Rande der EM.

 

Insiderwissen: Spanien

Dienstag 18. Juni 2013   

Wusstest du, dass ...

... Spanien in der Quali zur EM 1984 im letzten Spiel gegen Malta einen Sieg mit elf Toren Unterschied benötigte, um an die Endrunde fahren zu können? In der Halbzeit stand die Partie 3:1, letztlich gewannen die Iberer mit 12:1 und fuhren statt den Niederlanden an die Europameisterschaft.

... die spanische Nationalelf auch „La Furja Roja“ genannt wird? übersetzt heisst das „die Rote Furie“, also ziemlich passend zum derzeitigen Auftreten des Teams vor dem gegnerischen Strafraum.

... Casillas als achtjähriger Junge vergass, einen Toto-Tippschein seines Vaters abzugeben? Dadurch entging Casillas- Senior ein Gewinn von über 1,5 Mio. Franken.

 

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